Klimaschutz muss in der Gemeinde beginnen

Nachhaltigkeit – im Energiebereich oder beim CO2-Ausstoß – beginnt in jedem Haushalt und ganz besonders in der Gemeinde. Wie soll sich Jenbach entwickeln, wie viele Einwohner, verträgt die Gemeinde? Wollen wir eine Großstadt werden? Wir reißen in Jenbach gerade ganze Siedlungen ab, um sie zu verdichten. Bauen wir da noch für den Bedarf an Wohnungen oder schon weit darüber hinaus? Wenn wir so weiterbauen, wird uns schon der eigene Verkehr überfluten.

Klimaschutz muss bei allen Entscheidungen und Projekten von Beginn an mitgedacht werden. Das passiert in Jenbach derzeit überhaupt nicht – es wird zwar viel geredet, aber für das Klima hat die Gemeinde speziell im Gebäudebereich in den letzten Jahren keine Taten gesetzt. Es fehlt in erster Linie an einem Gesamtkonzept, nach dem gemeindeeigene Gebäude nach und nach klimafit saniert und verbessert werden. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Ein Energie-Gebäudemanagement schafft wichtige Entscheidungsgrundlagen und dann muss auch entsprechend gehandelt werden. Auch die Energieversorgung muss bei jedem großen Bauvorhaben genau betrachtet werden und dann mit dem Bauträger Möglichkeiten für nachhaltige Versorgung ausgelotet werden. Grundlegend ist dabei, die Bevölkerung laufend über alle Maßnahmen zu informieren. Beim Thema Klimaschutz hat die Gemeinde selber großen Vorbildcharakter. Denn nur was von der Gemeinde selber umgesetzt wird, kann von Bürgern verlangt werden und es wird dann auch freiwillige Nachahmer finden.

Jenbach hat so viel Wissen, Kompetenz und Potenzial, das alles sollte endlich auch in der Gemeinde wahrgenommen werden und vor allem auch konkrete Umsetzungen breit diskutiert und entwickelt werden, dafür setze ich mich ein.

Ing. Arthur Sief, Visionär und Pionier Wärmepumpe, Solar und Photovoltaik

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Beitrag online erstellt von:
Julia Zingerle

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