Verleih der ehemaligen Bastelecke:
Für die ehemalige Bastelecke in der Begegnungszone gibt es erfreulicherweise Interessentinnen mit einem aus unserer Sicht passenden Konzept. Geplant ist ein „Concept Store“ mit handgefertigten Produkten Tiroler Kleinunternehmen sowie einem Workshop- und Begegnungsraum und Präsentationsflächen für wechselnde Produzenten.
Die Gemeinde stellt das Geschäftslokal dafür ein Jahr lang mietfrei zur Verfügung.
Bereits bei der letzten kostenlosen Vergabe eines Geschäftslokals haben wir zwar den Erhalt eines Geschäfts begrüßt, gleichzeitig aber vor der Folgewirkung gewarnt. Unser damaliger Vorschlag: eine leistbare, aber angemessene Miete kombiniert mit einer Förderung über die Wirtschaftsförderungsrichtlinien.
Die befürchtete Folgewirkung zeigt sich nun.
Da uns Gleichbehandlung und Fairness wichtig sind, haben wir der mietfreien Vergabe zähneknirschend zugestimmt.
Aber während Mieter in Gemeinderäumlichkeiten nun gleich behandelt werden, gilt das nicht für Gewerbetreibende in privaten Räumlichkeiten.
Kritisiert haben wir außerdem die fehlende Betriebspflicht im Vertrag. Denn ein häufig geschlossenes Lokal sorgt auch nicht für mehr Frequenz in der Begegnungszone.
Trotz dieser Kritikpunkte freuen wir uns natürlich, dass der Tristesse in der Begegnungszone etwas entgegengewirkt wird. Wir wünschen den beiden Gründerinnen viel Erfolg!
Nichts Neues vom Penz-Haus:
Auf unsere Nachfrage wurde bestätigt, dass das gemeindeeigene Geschäftslokal im Penz-Haus weiterhin nicht vermietet ist. Die Ausschreibung wurde mittlerweile wohl auf unsere Anregung hin erneut veröffentlicht. Danke dafür.
Immer noch kein Konzept für den neuen Sozialladen:
Seit Beginn fordern wir für den neuen Sozialladen unterhalb vom Scheller einen Businessplan. Wir wollen wissen, was das Projekt langfristig kostet und wer davon profitiert.
Die Bauarbeiten laufen inzwischen auf Hochtouren. In der Sitzung haben wir daher erneut nachgefragt. Die ernüchternde Antwort: Einen Businessplan gibt es noch immer nicht. „Das beraten wir in den nächsten Wochen und werden berichten.“
Für uns sehen saubere Budgetplanung und verantwortungsvolle Projektumsetzung anders aus.
Neue Busverbindung nach Bayern:
Der Bürgermeister berichtete über Bestrebungen, die Buslinie zum Tegernsee auszubauen. Damit gäbe es eine direkte öffentliche Verbindung Richtung Tegernsee, Achensee und Karwendeltäler(?).
Die Kosten erscheinen allerdings beträchtlich: Rund 250.000 Euro jährlich, an denen sich Jenbach beteiligen müsste.
Der Bürgermeister erwartet sich dadurch weniger PKW-Verkehr und eine bessere Anbindung an den Achensee. Ob das tatsächlich so eintritt und welchen konkreten Nutzen Jenbach davon hat, werden wir uns genau ansehen.
Unseren langjährigen Bestrebungen nach einer günstigen Jahresparkkarte für Jenbacher am Achensee dürfte der Bürgermeister damit wohl indirekt eine Absage erteilt haben. Über mögliche Ausflüge ins Bräustüberl freuen wir uns aber natürlich trotzdem. 😉